Besser sehen – was frühkindliche Reflexe damit zu tun haben
Schon vor der Geburt entwickeln wir automatische Bewegungsmuster, sogenannte frühkindliche Reflexe. Sie dienen dem Schutz und unterstützen den Start ins Leben. Während wir heranwachsen und zunehmend bewusst Bewegungen steuern lernen, werden diese Reflexe normalerweise schrittweise in das Nervensystem integriert.
Verläuft dieser Reifungsprozess nicht vollständig, kann sich das unter anderem auf das visuelle System auswirken. Das Zusammenspiel der Augen, die Blicksteuerung oder die visuelle Verarbeitung können dann mehr Anstrengung erfordern. Mögliche Einflussfaktoren können zum Beispiel besondere Belastungen in der Schwangerschaft, eine Früh- oder Kaiserschnittgeburt oder herausfordernde Geburtsverläufe sein.
Auch später im Leben können starke Belastungen oder Stress dazu führen, dass solche automatischen Muster wieder stärker in den Vordergrund treten. Bildlich gesprochen kann man sich das wie eine Sicherung vorstellen, die unter Belastung herausspringt.
Durch gezielte, koordinative Übungen kann das Nervensystem dabei unterstützt werden, diese Muster nachträglich besser zu integrieren und das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewegung und Sehen zu stabilisieren.
Das ENWAKO®-Konzept greift genau diese Zusammenhänge auf und betrachtet frühkindliche Reflexe im Zusammenspiel mit Wahrnehmung, Bewegung und dem visuellen System. Ausführliche Informationen über die frühkindlichen Reflexe finden Sie auf der offiziellen ENWAKO®-Website von Niels Ewald.