Im Video sieht man, wie sich die Augen auf einen nahen Punkt einstellen. Dabei bewegt sich das linke Auge nach innen, während das rechte Auge fast an seiner Stelle bleibt.
Normalerweise bewegen sich beide Augen gleichzeitig nach innen, wenn wir etwas in der Nähe anschauen. In diesem Beispiel arbeitet ein Auge stärker als das andere.
Wenn beide Augen nicht gleichzeitig auf denselben Punkt ausgerichtet sind, kann das räumliche Sehen erschwert sein. Dann müssen die Augen und das Gehirn mehr arbeiten, um ein stabiles Bild zu erzeugen.
Im Alltag kann sich das zum Beispiel zeigen durch:
- schnelles Ermüden der Augen beim Lesen oder Schreiben
- Zeilen verlieren oder verrutschen beim Lesen
- unscharfes oder doppelt wirkendes Sehen in der Nähe
- Schwierigkeiten beim Einschätzen von Entfernungen (z. B. Ball fangen, einschenken)
- Konzentrationsprobleme bei längeren Naharbeiten